Tipps aus der Lebensschule

Anregungen für den Umgang mit der dunklen Jahreszeit

Geh mit der Dunkelheit, statt gegen sie.

Dunkelheit an sich ist notwendig und wertvoll, sie ist völlig natürlich, sie schenkt Ausruhen, Besinnung, Wendung nach Innen, den Blick in die Sterne und den Kosmos. Das folgende Bild von Kasimir Malewitch „Schwarzes Quadrat“ lädt dich ein, dich mal ganz auf die Schwärze einzulassen und zu erfahren, wie wohltuend, beruhigend, tröstlich und heilsam die Dunkelheit sein kann.

Sinniere über folgende Wahrheit

In der Dunkelheit geht Altes zuende, damit etwas Neues entstehen kann. Beispiel: der Monatszyklus der Frauen – die für neues Leben vorbereitete Gebärmutter-Schicht löst sich ab, da sie nicht gebraucht wurde, und die Gebärmutter bereitet sich auf einen neuen Zyklus vor. Der Neumond führt uns dieses Geschehen am Himmel vor Augen. Bild: Der dunkle Mond umarmt den hellen. 

Respektiere und ehre die Wahrheit ...

dass es ein Außen und ein Innen gibt, und dass es im Innern immer auch dunkel ist bzw. dass wir dort innere Augen brauchen. Dort im Innern befinden sich große Schätze, speziell unsere innere Mitte, die uns Souveränität, Ausgeglichenheit, Selbsterforschung und Selbstregulation schenkt.  Außerdem finden wir in unserem Innern in unser Herz, in unsern Schoss und in unseren Geist und entdecken, dass sie eine Einheit sein wollen und können.

Lass das Dunkel und das Helle zusammenspielen

Die dunkle Seite des Lebens scheint eng mit dem Empfangenden, Aufnehmenden verbunden (siehe weiblicher Schoss), die helle Seite des Lebens mit dem Gebenden, Spendenden (siehe männlicher Lichtstab). Wenn beides ebenbürtig und friedfertig zusammenspielen kann, entsteht – verborgen in der Dunkelheit – das Neue, das dort im Schutz soweit heranreift, bis es ans Licht treten und sich zeigen kann.

Lass los und erlebe einen Reset

Die Wintersonnenwende – der dunkelste Moment im Jahreskreis – kann wie ein Nullpunkt erlebt und angenommen werden, wo oft auch ein tolles gesundheitliches Reset möglich wird, wenn es gelingt, GANZ loszulassen und sich in diese kreative Leere der Null fallen zu lassen.

Übrigens...

Die hier gezeigten Karten – und auch einige weitere – kannst du im Set bei mir bestellen. Eine Übersicht findest du unter dem Menupunkt Karten.
Schau rein!

In meinem Buch Schossraum-Geheimnisse findest du im Kapitel Praktische Schossraum-Erfahrungen einige Übungsvorschläge, wie du das Schwarze wahrnehmen und genießen kannst.